... und übermorgen?

Kick-off-Veranstaltung des Ökosozialen Studierendenforums

Veranstaltung
1. Juni 2008, 22:00 Uhr
Universität für Bodenkultur
Wien

Presseaussendung Kick-off-Veranstaltung Ökosoziales Studierendenforum

Kick-off des neuen Ökosozialen Studierendenforums mit BM Josef Pröll, Josef Radermacher, Josef Riegler u. Barbara Kolm

„... und übermorgen?“ Diese Frage zur Zukunft in einer globalisierten Welt sowie die erforderlichen Rahmenbedingungen für ein neues gerechtes Miteinander standen im Mittelpunkt der Kick-off-Veranstaltung des neu gegründeten Ökosozialen Studierendenforums an der Universität für Bodenkultur in Wien. Die Mitglieder des Ökosozialen Studierendenforums präsentierten sich dabei erstmals der Öffentlichkeit und luden zu einer prominent besetzten Podiumsdiskussion, zu Workshops und zur Sieger-Prämierung ihres Fotowettbewerbs.

Das Ökosoziale Studierendenforum wurde vor kurzem auf Initiative von Studierenden der Universität für Bodenkultur gemeinsam mit dem Ökosozialen Forum gegründet und will Studierende aller Universitäten und Fachrichtungen dazu motivieren, sich mit der Idee einer weltweiten ökosozialen Marktwirtschaft auseinander zu setzen. Als Partner der Global Marshall Plan Initiative engagieren sich die Mitglieder für eine gerechte Gestaltung der Globalisierung und setzen sich für eine Welt im Gleichgewicht ein - mit nachhaltiger Entwicklung, der Überwindung der Armut, dem Schutz der Umwelt sowie einem zukunftsfähigen Ordnungsrahmen für die Weltgesellschaft. Das Ökosoziale Studierendenforum will den Gedankenaustausch zu diesen Themen auf den Universitäten fördern, eigene Standpunkte erarbeiten und auch öffentlich machen. „Wer sonst, als die Jugend, soll eine Richtungs-änderung einfordern – wir müssen mit den Konsequenzen leben“, sagt Peter Hießberger, Vorsitzender des Ökosozialen Studierendenforums. „Wir wollen die ökosoziale Idee für junge Menschen greifbar machen, die teilweise abstrakten und komplexen Themen auf den persönlichen Alltag der Studierenden herunter brechen und zum Mitmachen auffordern.“

Kick-off-Veranstaltung am 2.6.
Am Vormittag des großen Kick-offs des Ökosoziale Studierendenforums auf der Universität für Bodenkultur in Wien konnten Studierende und alle Interessierten bei thematischen Workshops mitarbeiten und ihre Ideen zur Ökosozialen Marktwirtschaft einbringen.
„Der Global Marshall Plan als Leitkonzept für ein neues Miteinander“ war dann das Thema der Podiumsdiskussion am Nachmittag. Unter der Leitung des Ö1-Wissenschaftsjournalisten Johannes Kaup diskutierten Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft: Bundesminister DI Josef Pröll, Vizekanzler a. D. DI Josef Riegler (Ökosoziales Forum Österreich), der die Ökosoziale Marktwirtschaft vor knapp 20 Jahren konzipiert hat, der Wissenschafter, Buchautor und Gründer der Global Marshall Plan Initiative Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher (Ökosoziales Forum Europa) und die Generalsekretärin des Hayek-Instituts Dr. Barbara Kolm.

Presseaussendung (Adobe PDF Datei 111 KB)

Die Sieger und Siegerfotos des Fotowettbewerbs

Bei der Kick-off Veranstaltung des Ökosozialen Studierendenforums auf der BOKU am 2.6. wurden auch die Sieger des Fotowettbewerbs "Welt in Balance?" ausgezeichnet. Das Interesse mitzumachen, war sehr groß. Und die Arbeiten durchwegs beeindruckend. Eine Woche lang konnte Jede und Jeder die ausgestellten Arbeiten ansehen und sein Siegerfoto küren. Die Gewinner sind Benedikt Wurth (1. Platz), Thomas Gerersdorfer (2. Platz) und Manfred Halsegger (3. Platz). Wir gratulieren herzlich!

1. Platz, Benedikt Wurth "Footprint" / Der Fussabdruck symbolisiert vor allen einen angemessenen ökologischen Fußabdruck - ein Leben im Einklang ... (JPG Datei 49.4 KB)
2. Platz, Thomas Gerersdorfer "Die Welt steht Kopf" / Blick durch den Sonnenscheinautographen am Hohen Sonnblick (3.106m) - ein anderer Blickpunkt bietet die Chance auf mehr Verständnis und Dialog (JPG Datei 3.2 MB)
3. Platz, Manfred Halsegger "the trutz ist bottum up" / eine Collage aus drei Entwicklungsländern - offener Boden durch Winderosion, erodierende Steppe, Reisernte als Nahrungsmittel für über 3 Mrd. Menschen (JPG Datei 2.5 MB)
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