Alpbacher Perspektiven

Erwartungen – die Zukunft der Jugend

Tagung
20. August 2012, 14:30 Uhr bis 22. August 2012, 12:30 Uhr
Congress Centrum Alpbach
Tirol

Inhalt

Die Perspektiven 2012 beleuchten die Erwartungen der jungen Generation an ihre Zukunft und stellen sie den wichtigsten Trends und Prognosen bis 2040 gegenüber. Welche gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen zeichnen sich ab? Halten die Erwartungen der jungen Generation der Realität stand?

Im Zentrum werden einerseits sich wandelnde Lebensmodelle stehen, andererseits die zukünftige Wirtschafts- und Arbeitswelt: Fühlen sich junge Menschen dort gut aufgehoben, und welche Vorstellungen von Selbstverwirklichung und Karriere haben sie?

Ein weiterer Schwerpunkt Themenschwerpunkt beleuchtet den Zugang der jungen Generation zu Politik und Demokratie, ihre Politikverdrossenheit und neue Möglichkeiten der Partizipation. Was sind die Ursachen für Politikverdrossenheit, und was wünscht sich die Jugend von der Politik? Welche Arten der Partizipation sind denkbar? Im Rahmen der abschließenden Plenardiskussion wird die Frage diskutiert, welche Weichen die Politik stellen soll, um der heutigen jungen Generation positive Perspektiven für die Zukunft zu geben.

Das Ökosoziale Forum ist auch heuer wieder Partner und Mitveranstalter der Perspektiven-Gespräche. Außerdem lädt das Ökosoziale Forum zu zwei Arbeitskreisen. "Die Zukunft selbst gestalten: Mehr Demokratie" und in Kooperation mit dem Lebensministerium und der Industriellenvereinigung zum Arbeitskreis "Ökosoziale Haushaltspolitik – Wie bringen wir Wirtschaft, Umwelt und Soziales unter einen Hut?".

Aktuelles Programm

Europäisches Forum Alpbach: Perspektiven 2012 Stand: 15.5.2012 (Adobe PDF Datei 578.8 KB)

Arbeitskreise

Arbeitskreis: DIE ZUKUNFT SELBST GESTALTEN: MEHR DEMOKRATIE

Auf viele der wichtigen und die heutige Jugend betreffenden Fragen fand die Politik in den letzten Jahren keine adäquaten Antworten. Wie kann die Jugend wieder verstärkt in den politischen Gestaltungsprozess eingebunden werden? Welche Chancen und Perspektiven eröffnen Instrumente der direkten und partizipativen Demokratie? Wie können solche Modelle Bewegung in politische Prozesse bringen? Können Maßnahmen wie ein Initiativrecht der Bevölkerung zu mehr Effektivität des politischen Systems beitragen und helfen, notwendige Reformen auf breiter Basis umzusetzen? Wie kann die Jugend wieder zu mehr politischem Engagement motiviert werden?

Mit

LOSCH Michael, Director General, Economic Policy, Innovation and Technology, Federal Ministry of Economy, Family and Youth, Vienna (deutsch)
NIERTH Claudine, Vorstandssprecherin, Mehr Demokratie e.V., Berlin, angefragt (deutsch)
RAUSCH Bettina, Mitglied des Bundesrates, Bundesratsfraktion der Österreichischen Volkspartei, Wien (deutsch)
VOGGENHUBER Johannes, Abgeordneter zum Europäischen Parlament a. D., Fraktion der Grünen/Freie Europäische Allianz, Wien, angefragt (deutsch)
ZWICKELSDORFER Oliver, Mitglied, Sektion 8 der SPÖ Alsergrund (deutsch)
BUCZKO Christina, Referentin, Ökosoziales Forum, Wien, Moderation (deutsch)

 

Arbeitskreis: ÖKOSOZIALE HAUSHALTSPOLITIK – WIE BRINGEN WIR WIRTSCHAFT, UMWELT UND SOZIALES UNTER EINEN HUT?

Das Budget eines Landes ist in Zahlen gegossene Politik. Die Struktur der Einnahmen und Ausgaben spiegelt den politischen Willen und die Machtverhältnisse eines Landes wider, wird der Zukunft aber nicht immer gerecht. Wie sollte eine "ökosoziale Haushaltspolitik" aussehen? Wofür sollte der Staat mehr und wofür weniger Geld ausgeben? Welche und wie viel Steuern und Abgaben machen Sinn, um ein Land fit für die Zukunft zu machen? Und wie viele und welche Schulden darf ein Land haben, um handlungsfähig zu bleiben?

Mit

FOGLAR Erich, Präsident, Österreichischer Gewerkschaftsbund, Wien (deutsch)
KURZ Sebastian, Staatssekretär für Integration der Republik Österreich, Wien (deutsch)
KEUSCHNIGG Christian, designierter Direktor, Institut für Höhere Studien (IHS), Wien (deutsch)
SCHRATZENSTALLER-ALTZINGER Margit, Referentin Öffentliche Finanzen, WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Wien (deutsch)
WUTSCHER Werner, Vizepräsident, Ökosoziales Forum, Wien (deutsch)
HUMER Günther, Obmann, SPES Verein, Schlierbach, Moderation (deutsch)

Die Lebensläufe der Podiumsgäste entnehmen Sie bitte der Tagungshomepage:

 

 

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